CMC 6

Mikrofonverstärker

Eigenschaften

Der CMC 6 ist unser beliebtester und modernster Verstärker.

Seine Signalführung ist komplett symmetrisch. Die elektrischen Eigenschaften des CMC 6 setzen Maßstäbe in Bezug auf seine Verzerrungsarmut und Unsymmetriedämpfung.


Bestellnummer

  • No. 132005

Beschreibung

  • konstanter Frequenzgang
  • sehr geringe Verzerrungen
  • für den Betrieb an 12 V- oder 48 V-Phantomspeisung
  • komplett symmetrische Signalführung, besonders niederohmiger Ausgang
  • hohe Unterdrückung von Störungen auf das Mikrofonkabel
  • sicher gegen HF-Einstreuungen mit „RFI Shield“
  • frequenzunabhängiger Impedanzfrequenzgang
  • Betrieb auch an sehr langen Kabeln möglich
  • zuverlässiger Betrieb auch bei schwacher Phantomspeisung
  • symmetrische, übertrager- und kondensatorfreie Ausgangsstufe im A-Betrieb
  • oberhalb 20 kHz ist das Signal zum Schutz vor Störungen im...
  • konstanter Frequenzgang
  • sehr geringe Verzerrungen
  • für den Betrieb an 12 V- oder 48 V-Phantomspeisung
  • komplett symmetrische Signalführung, besonders niederohmiger Ausgang
  • hohe Unterdrückung von Störungen auf das Mikrofonkabel
  • sicher gegen HF-Einstreuungen mit „RFI Shield“
  • frequenzunabhängiger Impedanzfrequenzgang
  • Betrieb auch an sehr langen Kabeln möglich
  • zuverlässiger Betrieb auch bei schwacher Phantomspeisung
  • symmetrische, übertrager- und kondensatorfreie Ausgangsstufe im A-Betrieb
  • oberhalb 20 kHz ist das Signal zum Schutz vor Störungen im Ultraschallbereich gedämpft, welche z. B. durch den Ultraschall-Autofokus einer Filmkamera auftreten können

Mikrofonkapseln von Kondensatormikrofonen können nicht direkt an Mikrofonkabeln oder -eingängen betrieben werden. Hierzu bedarf es der Zwischenschaltung eines Mikrofonverstärkers. Jede MK-Kapsel der Colette-Serie muss also mit einem Mikrofonverstärker verschraubt werden und bildet erst zusammen mit ihm ein komplettes Mikrofon.

Der CMC 6 U kann an 12V- und 48V-Phantomspeisung betrieben werden. Die Schaltung des CMC 6 U erkennt automatisch die Speisung und stellt sich darauf ein. Ihre Eigenschaften bleiben dabei im Wesentlichen unverändert – es wird lediglich der Strom an die Speisespannung angepasst. Dieser ist bei 12V höher als bei 48V. Dennoch ist die Leistungsaufnahme bei 12V geringer, was beim Batteriebetrieb von Vorteil ist.

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Technische Daten

Übertragungsbereich

20 Hz - 20 kHz

Empfindlichkeit

siehe entsprechende Kapsel

Maximale Ausgangsspannung

1 V (0 dBV) bei 1 kΩ Last

Low Cut Filter

20 Hz, 12 dB/Okt.

Kleinste empfohlene Lastimpedanz

1 kΩ

Ausgangsimpedanz

42 Ω

Maximale Kabellänge

> 400 m

SCHOEPS RFI Shield

Ja

Spannungsversorgung / Zulässiger Bereich

P48 / >20 V

P12 / >10 V

Stromaufnahme

4 mA (P48)

8 mA (P12)

Gleichtaktunterdrückung der Ausgänge (CMRR) (bei 1 kHz)

> 60 dB

Ausgang

XLR-3M, analog, 1 Kanal

Länge

116 mm

Durchmesser

20 mm

Gewicht

60 g

Oberfläche

matt-grau (g) oder Sonderlackierung

Produktgeschichte

  • 1973 kommen CMC5 (P48), CMC4 (T12) und CMC3 auf den Markt
  • 1974 erstes OEM Modell für Studer SKM5
  • 1985 OEM Produkt für Strässer CM90
  • 1990 erster Prototyp des CMC6
  • 1991 Markteinführung des CMC6, diskret bestückt, Gravur am XLR Fuß, längeres Rohr als der CMC 5, der Gravurring entfällt, erstmals variable Phantomspeisung P12 oder P48 mit großer Toleranz gegenüber (ungenormten) Zwischenwerten
  • 1997 kleine Änderungen der Elektronik
  • 2007 neues Platinenlayout, teilweise in SMD, FET und Endstufe weiterhin diskret bestückt
  • 2008 Einführung der Lasergravur
  • 2009...
  • 1973 kommen CMC5 (P48), CMC4 (T12) und CMC3 auf den Markt
  • 1974 erstes OEM Modell für Studer SKM5
  • 1985 OEM Produkt für Strässer CM90
  • 1990 erster Prototyp des CMC6
  • 1991 Markteinführung des CMC6, diskret bestückt, Gravur am XLR Fuß, längeres Rohr als der CMC 5, der Gravurring entfällt, erstmals variable Phantomspeisung P12 oder P48 mit großer Toleranz gegenüber (ungenormten) Zwischenwerten
  • 1997 kleine Änderungen der Elektronik
  • 2007 neues Platinenlayout, teilweise in SMD, FET und Endstufe weiterhin diskret bestückt
  • 2008 Einführung der Lasergravur
  • 2009 verbesserter HF-Schutz des CMC 6 ab ca. #34000 ("RFI" Upgrade), erkennbar am Goldplättchen im XLR
  • 2012 Überarbeitung der P12/P48 Umschaltung des CMC 6
  • 2013 verstärkte Schutzdioden gegen Überspannungspulse (statische Entladungen) beim CMC 6
  • 2015 mechanisch stabilere Adaptierung der Leiterplatte am XLR-Fuß

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Downloads

CMC 6

Mikrofonverstärker

Bedienungsanleitungen

de
RFI Shield

Artikel über das "RFI Shield" (Schutz vor HF-Störungen) in SCHOEPS-Mikrofonen

Hans Riekehof, 2017

Aufsätze

en

Varianten & Optionen

Neben der Standardausführung des CMC 6 U gibt es Varianten.

CMC 6 linear

Der CMC 6 Mikrofonverstärker hat eine untere Grenzfrequenz von 20 Hz, um Infraschallstörungen verschiedenen Ursprungs, z.B. durch Luftströmungen oder Vibrationen, klein zu halten. Bei Verwendung von Druckempfängern kann jedoch der Wunsch aufkommen, auch Frequenzen unterhalb von 20 Hz ungeschwächt aufzunehmen. Der CMC 6 linear erlaubt dies. Auf Wunsch wird er mit einer unteren Grenzfrequenz von 10 Hz geliefert. Vorsicht: Da Druckempfänger auch Infraschall bis zu sehr...

Neben der Standardausführung des CMC 6 U gibt es Varianten.

CMC 6 linear

Der CMC 6 Mikrofonverstärker hat eine untere Grenzfrequenz von 20 Hz, um Infraschallstörungen verschiedenen Ursprungs, z.B. durch Luftströmungen oder Vibrationen, klein zu halten. Bei Verwendung von Druckempfängern kann jedoch der Wunsch aufkommen, auch Frequenzen unterhalb von 20 Hz ungeschwächt aufzunehmen. Der CMC 6 linear erlaubt dies. Auf Wunsch wird er mit einer unteren Grenzfrequenz von 10 Hz geliefert. Vorsicht: Da Druckempfänger auch Infraschall bis zu sehr tiefen Frequenzen herab aufnehmen, können in großen Räumen, z.B. Kirchen, selbst Geräusche von Lüftungsanlagen oder Schienenfahrzeugen problematisch werden. Bei Druckgradientenempfängern ist die Gefahr noch größer. Zwar übertragen sie tiefste Frequenzen aus dem Schallfeld nur geschwächt, sie reagieren aber auf andere, unerwünschte Anregungen wie Luftbewegungen und Körperschall umso heftiger. Obgleich diese Signale außerhalb des Hörbereichs liegen, können sie durch Übersteuerung besonders von Eingängen mit unterdimensionierten Übertragern starke, hörbare Verzerrungen verursachen.

CMC 6 U +5 dB

Mikrofone mit derartig gekennzeichnetem Verstärker sind 5dB empfindlicher als die Standardversion. Der Grenzschalldruckpegel verringert sich um 5dB und der Störspannungsabstand sinkt geringfügig. Die Verwendung dieser Version kann dennoch vorteilhaft sein, wenn man das Mikrofonsignal über den Rauschpegel des angeschlossenen Geräts anheben muss oder meist eher kleine Pegel aufgenommen werden. Ansonsten kann es mit ihr bei hohen Schalldruckpegeln eher zu einer Übersteuerung des Eingangs des angeschlossenen Geräts oder des Mikrofonverstärkers selbst kommen.

CMC 6xt U – die 40kHz-Version

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Mitgeliefertes Zubehör