Der Klang eines Saxophons entsteht am Instrument, am Mundstück, am Blatt und natürlich in Kombination mit dem Instrumentalisten. Der Münchner Saxophonist Thorsten Skringer hat diese Klangkette über Jahrzehnte hinweg entwickelt und weiß entsprechend genau, wie er klingen möchte. Mit dem Mikrofon ist ein weiteres Element dazugekommen, das Einfluss auf seinen Klang hat – das letzte vor dem Mischpult und lange das einzige, bei dem er bei Livekonzerten darauf angewiesen war, was ihm vor Ort zur Verfügung gestellt wurde. Seit einigen Jahren bringt er es nun – in Form des Saxophon-Sets von SCHOEPS – immer selbst mit.
Entsprechend klar ist die Vorstellung davon, was er von diesem Klangbaustein erwartet. „Die Anforderung an ein Mikrofon ist natürlich, den eigenen Sound so gut wie es geht – eins zu eins, wie ich mich selbst höre – zu transportieren“, erklärt er.
Skringer gewann 2004 den Yamaha European Sax Contest und ist seitdem Yamaha Artist. Seit 2009 gehört er zu den heavytones, der achtköpfigen Band unter der Leitung von Wolfgang Dalheimer, die seit rund 25 Jahren Live-Musik für deutsche Fernsehproduktion maßgeblich prägt. 2011 gründete er im Bayerischen Wald sein eigenes Saxophon-Camp, das Saxcamp Skringer, das er bis heute jedes Jahr veranstaltet. Seit 2023 spielt er außerdem bei den Live-Tourneen von Herbert Grönemeyer als Solo-Saxophonist.
So unterschiedlich all seine musikalischen Aktivitäten sind, sie stellen eine gemeinsame Anforderung: Skringer spielt in der Regel in sehr lauten Bands, mit In-Ear-Monitoring, und in Situationen, in denen der Ton auf Anhieb sitzen muss.

