Steve Ouimette rockt steinzeitliche Percussion für Just Dance 2026

Der Komponist und Produzent erschafft mit selbst gebauten Instrumenten einen wuchtigen Steinzeit-Groove für „Prehistorock”

SCOTTSDALE, AZ. 17 FEBRUAR 2026 – Ubisofts Just Dance-Reihe zählt mit fast 30 Titeln auf den unterschiedlichsten Gaming-Plattformen zu den erfolgreichsten und langlebigsten Tanzspielen. Seit 2011 ist der Gitarrist und Komponist Steve Ouimette [Call of Duty-Reihe, Far Cry 6, Guitar Hero-Reihe] regelmäßig mitbeteiligt – als talentiertes musikalisches Chamäleon, das einige der ungewöhnlichen und faszinierenden Originalkompositionen zur Serie beigesteuert hat.

Für Just Dance 2026 präsentiert Ouimette „Prehistorock" – einen wuchtigen Steinzeit-Groove, basierend auf einem Ensemble aus selbst gefertigten Instrumenten und dazu improvisierter Percussion. Um die archaische Klangwelt authentisch einzufangen, setzte Ouimette für die gesamte Aufnahme ausschließlich auf ein Paar SCHOEPS Colette-Mikrofone mit MK 4-Kapseln.

 

Originelle Spielekomposition

Ouimettes erste Aufträge für die Just Dance-Reihe knüpften an seine Arbeit für andere Musikspiele an – ein Prozess, den er als „forensisches Re-recording" bezeichnet. Dafür recherchiert er viel und rekonstruiert akribisch die Klänge klassischer Aufnahmen, bis sie vom Original nicht mehr zu unterscheiden sind. Obwohl diese Arbeit viel Mühe erfordert, hat er durch den Prozess ein enzyklopädisches Wissen über populäre Musik und deren unterschiedlichen Produktionsstile entwickelt. „Das Komponieren für diese Spiele hat das musikalische Chamäleon in mir geweckt. Wenn man von Genre zu Genre springt und all ihre Feinheiten in- und auswendig lernt, prägt einen das stark. So zu arbeiten hat meine Intuition als Komponist stark erweitert.

Als Ubisoft sah, dass ich auch gern über den Tellerrand hinausschaue, öffneten sich die Türen zu den experimentelleren und interessanteren Tracks."

Ein Markenzeichen von Ouimettes Arbeit für die Just Dance-Reihe ist seine Vorliebe für ungewöhnliche Aufträge. Häufig erforderte es ein Experimentieren mit unkonventionellen Aufnahmetechniken und das Entwickeln eigener Instrumente, um die Anforderungen eines bestimmten Auftrags zu erfüllen. „Seit fast 15 Jahren geben sie mir mitunter die absurdesten Aufgaben – von Bollywood-Weihnachtsliedern über Balkan-Tänze bis hin zu arabischen Trap-Tracks und vielem mehr", erzählt er. „Jede davon erfordert einen kreativen, respektvollen Ansatz und ein Ohr für die klanglichen Besonderheiten, die den jeweiligen Stil ausmachen.

Spieleentwickler lieben echte Instrumente für ein möglichst immersives Erlebnis – es zieht die Spieler mittenrein", fährt er fort. „Dieser menschliche Fingerabdruck in einer sonst eher virtuellen Klangwelt macht den Unterschied. Deshalb nehme ich nach wie vor viele echte Instrumente auf und suche nach Wegen, diese menschlichen Elemente in der Aufnahme herauszuarbeiten. Dies erfordert besondere Sorgfalt bei der Mikrofonwahl – besonders bei Prehistorock, einem der verrücktesten Tracks für das aktuelle Spiel."

 

Hinter den Kulissen von „Prehistorock"

Im Rahmen von Just Dance 2026 erhielt Ouimette den Auftrag, einen wuchtigen prähistorischen Rock-Track zu schreiben, der wie ein Mammut oder T-Rex in Bewegung klingen sollte. Für ihn war offensichtlich, dass Percussion eine tragende Rolle spielen würde, wenn der Sound eines Urmenschen dargestellt werden soll. „Mir war klar, dass ich mich auf ein- oder zweisilbige Wörter beschränken musste, um der Höhlenmensch-Ästhetik gerecht zu werden", erklärt er. „Das schrie förmlich nach einem perkussiven Ansatz – Stampfen, Klatschen, auf Holz und Stein schlagen, solche Sachen."

„Nachdem ich jedes Percussion-Instrument aus dem Studio geholt hatte, ging es darum, die Aufnahme groß und voll klingen zu lassen, um dem Track die nötige Wucht zu verleihen. Zufällig hatte ich gerade ein Paar SCHOEPS Mikrofone als Leihgabe im Studio, die sich für diese Anforderung als perfekt erwiesen."

Ouimette verwendete Colette-Mikrofone mit MK 4-Kapseln als breites Stereopaar, um ein improvisierendes Percussion-Orchester aufzunehmen: Cajón, Bongos, Woodblocks, Shaker und einige seiner selbst gebauten Percussion-Instrumente. „Die Klarheit und Wärme der SCHOEPS Mikrofone waren genau das, was ich brauchte, um den richtigen Sound für diesen Track zu erzeugen", fasst er zusammen. „Ich arbeite seit über 20 Jahren im selben Raum und kenne ihn gut. Er ist kompakt und kontrolliert. Ich habe mein Percussion-Instrumentarium im Halbkreis aufgebaut und es mit den Colettes einfach so aufgenommen, wie es stand – so entstand ein schönes, tiefes Stereobild, das letztendlich wie ein riesiges Ensemble klang."

„Es war ein einzigartiger Song, seine Unnachahmlichkeit brauchte ein hörbares Maß an Imperfektion. Die SCHOEPS Mikrofone spielten dabei eine wichtige Rolle. Kein Quantisieren und ein bisschen ‚Menschlichkeit' bewirken viel – und SCHOEPS hat mir geholfen, dieses Gefühl einzufangen."

Weitere Informationen über Steve Ouimette: www.steveouimette.com

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