NEW YORK, 29. September 2026 – Amplified Art and Sound LLC, das Recording- und Mixing-Team von Jazz at Lincoln Center, steht seit 2021 im Zentrum der Archiv-, Studio-, Broadcast- und Streaming-Produktionen der Institution. Dank des Anspruchs des Teams an Klangqualität und Performance wurden Werke geschaffen, die den Sound von Jazzaufnahmen für Generationen prägen werden. Entscheidend für die tägliche Arbeit des Teams ist die Wahl der Werkzeuge, die die Qualität und Energie der Musizierenden ehrlich abbilden sollen – dazu gehören immer Mikrofone der SCHOEPS Colette-Serie.
Klarheit als Prinzip
Todd Whitelock, Inhaber und Chief Engineer von Amplified Art and Sound, ist langjähriger Weggefährte von Wynton Marsalis, dem Gründer sowie Managing und Artistic Director von Jazz at Lincoln Center (JALC), und 13-facher Grammy-Preisträger mit Stationen bei PowerStation, Sony Classical Productions und Sony Music Studios. Von Beginn an lag der Schwerpunkt seines Teams für die Aufnahmen am JALC auf zwei Grundwerten, die ebenso für den Klang wie für die emotionale Qualität der Aufnahmen gelten: Authentizität und Klarheit. „Auf unseren Bühnen spielen die besten Musikerinnen und Musiker der Welt. Ihre Performances festzuhalten ist eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen“, erklärt er. „Als unser Team am JALC anfing, war das Ziel, auf dem eher ‚Hi-Fi‘-orientierten Ansatz aus meiner Zeit bei Sony Classical aufzubauen, sodass diese Performances durch die Aufnahme aufgewertet werden und zugleich den Musizierenden und ihrem Bühnensound treu bleiben.“
„SCHOEPS war das Allererste, was ich für unser Haupt-Array angefragt habe – bei allen Live-Mitschnitten im Rose Theater wie im Appel Room hängen sieben Colette-Mikrofone mit MK 2-Kapseln von den Bühnen-Catwalks.“
Whitelocks Erfahrung mit SCHOEPS basiert auf seiner Zeit bei Sony Classical, wo die Tonmeister die Mikrofone wegen ihrer naturgetreuen Abbildung und ihrer visuellen Unauffälligkeit auf der Bühne schätzten – ein entscheidender Faktor bei Orchesteraufnahmen. Seither sind sie für ihn zuverlässige Werkzeuge, im Studio wie live am JALC. „Das Markenzeichen eines exzellenten Mikrofons ist für mich Ehrlichkeit“, sagt er. „Die wahren Klangcharakteristika eines Instruments einzufangen, ist immer eine Herausforderung, und das Mikrofon soll genau das leisten, ohne dem Ergebnis eine unnötige Färbung aufzuprägen. Das ist wie bei einem Fotografen, der das richtige Objektiv für eine Nahaufnahme oder eine Landschaft wählt.“

„SCHOEPS Mikrofone sind in dieser Hinsicht absolut präzise: Sie treffen den Charakter jedes Instruments mit der richtigen Klangfarbe und Detailtreue. Deshalb setzen wir sie als Haupt-Array über der Bühne ein – eine ganz bewusste Entscheidung, die uns durchgehend hochwertige Ergebnisse bringt, mit der Klarheit, die wir für unsere Mixe brauchen. Gerade immersive Mischungen verlangen heute noch mehr klangliche Information. Das gilt besonders für unsere Arbeit für Streaming und Broadcast.“
Jeder – noch so großen – Situation gewachsen
Für Sessions, die mehr SCHOEPS erfordern, mietet Whitelock zahlreiche Mikrofone vom Mobile-Recording-Anbieter Sound Mirror. Als Wynton Marsalis sein Opus All Rise zum 150. Jubiläum der Chautauqua Institution live für PBS aufnehmen sollte, ging die Anfrage raus. „Bei Live-Übertragungen, erst recht in der Größenordnung von ‚All Rise‘, spielt das Visuelle eine große Rolle“, erklärt Whitelock. „Man will eigentlich keine Mikrofone auf der Bühne sehen. Aber bei einem Ensemble dieser Größe – ein volles Orchester plus Chor mit 100 Stimmen – kann man beim Klang keine Kompromisse machen. Genau hier glänzt SCHOEPS: Man kann die Mikrofone exakt dort platzieren, wo man sie braucht, und bekommt so den gewünschten Klang, ohne dass sie von den Musizierenden ablenken.“
„Sound Mirror war in diesem Fall ein großartiger Partner – ich bat sie, ihren kompletten SCHOEPS-Bestand zur Aufnahme mitzubringen.“
Whitelock und sein Team platzierten über achtzig SCHOEPS Mikrofone mit MK 4-Kapseln strategisch rund um die Bühne. Durch ihre kompakte Bauform blieben die Mikrofone visuell verborgen, ohne dass Kraft und Energie der Chorperformance verloren gingen, die Whitelock sehr wichtig waren. „Der riesige Chor stand auf einer Empore über der Bühne, und ich wusste: Da brauchen wir SCHOEPS. Die MK 4-Kapsel ist besonders stark bei Chören, und ehrlich gesagt ziehe ich sie dafür Großmembran-Kondensatormikrofonen vor“, sagt er. „Wir werden häufig gefragt, ob wir wirklich so viele Mikrofone brauchen. Aber wenn man die Ergebnisse hört, ist offensichtlich, dass sich der Aufwand lohnt. Wir sind sehr stolz auf die Produktion dieser Aufführung, und Wynton fand, dass wir dem Werk des Maestros gerecht geworden sind.“

„Genau das macht eine starke Jazzaufnahme aus“, fährt er fort. „Man möchte den Moment festhalten und jedes Element hören, mit dem die Musizierenden mit ihrem jeweiligen Instrument das Ensemble bereichern. SCHOEPS ist fester Teil unseres Ablaufs, weil ich mich darauf verlassen kann, dass sie uns genau das liefern – und sie waren die ersten Mikrofone, die für das JALC angeschafft wurden, seitdem wir mit von der Partie sind.“
Weitere Informationen über Jazz at Lincoln Center: http://www.jazz.org/
